bgood – mit kleinen Schritten die Welt ein bisschen besser machen

Die neuartige Social Community bgood, die im September 2014 gestartet ist, hat sich ein nobles und ehrgeiziges Ziel gesetzt, nämlich die Welt zu verbessern und jeder soll mitmachen. Das Tolle daran? Es ist einfach, macht Spaß und man wird auch noch dafür belohnt! Aber wie genau funktioniert das Ganze?

Die neue offizielle Website von bgood ging vor wenigen Tagen online und verspricht einiges. Registrieren kann man sich entweder normal über eine Email Adresse oder indem man sich gleich direkt über Facebook einloggt. Dort findet man viele unterschiedliche soziale und ökologisch nachhaltige Aufgaben, die man alleine oder mit Freunden erledigen kann. Am einfachsten startet man mit den Trust Tasks, wobei hier die Selbstkontrolle gefragt ist. Die Macher von bgood setzen ihr Vertrauen in die User, die Aufgaben auch wirklich durchgeführt zu haben, um Missbrauch zu verhindern kann man solche Tasks aber vorsichtshalber nur zwei Mal pro Woche abhacken.

Die Auswahl ist groß und teilt sich in drei Gruppen: „ecological tasks“, „social tasks“ und „vollunteering tasks“ . Erste umfassen Dinge wie mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren, Stofftragetaschen statt Plastiksackerl zum Einkaufen verwenden, richtiges Lüften (Stoßlüften!) oder bewusst regionale Lebensmittel zu kaufen. Aber auch so etwas wie Papier beidseitig zu bedrucken oder einfach mal herumliegenden Müll auf der Straße selbst aufzusammeln, statt achtlos daran vorbeizugehen, finden sich hier.

bgood

Die zweite Gruppe sind die „social tasks“: Hier geht es zum Beispiel darum jemanden anzurufen, von dem man schon lange nichts mehr gehört hat, sich mit seinen Nachbarn zu vernetzen oder in den Öffis seinen Sitzplatz einer anderen Person anzubieten. Also alles einfache Dinge, die leicht zu erledigen sind, einem ein gutes Gefühl verschaffen und in unserer Gesellschaft eigentlich selbstverständlich seinen sollten. Bei der freiwilligen Arbeit muss man schon aktiver werden und sich direkt mit Einrichtungen in Verbindung setzten, die mit bgood zusammenarbeiten. So kann man sich unter anderem bei der Caritas engagieren, Zeit mit Flüchtlingen verbringen oder bei der Team Österreich Tafel aushelfen. Danach bekommt man von Ort einen Code, den man direkt auf der Website von bgood einlösen kann. Außerdem können User selbst kreativ werden und Aufgaben vorschlagen, werden diese auf der Website umgesetzt bekommt man ebenfalls eine Belohnung.bgood coins

Wozu jetzt das Ganze, mal abgesehen von dem großartigen Gefühl etwas Gutes getan zu haben? Ganz einfach: Man bekommt noch eine zusätzliche Gegenleistung! Für erfolgreich abgeschlossene Aufgabe sammel man good.coins, die man dann wiederum in von den Unternehmen zur Verfügung gestellten b.goodies wie zum Beispiel Bio-Produkte, Restaurantgutscheine von der Biowerkstatt, Theaterkarten vom Werk X oder ePaper Abos von der Presse eintauschen kann. Klingt toll? Ist es auch! Unternehmen können im Gegenzug durch bgood Freiwillige für ihre gemeinnützigen Projekte finden, das gesellschaftliches Engagement direkt mit den Menschen umsetzen und somit auch mehr Aufmerksamkeit dafür bekommen. Gute Taten können von den Usern auf Facebook geteilt und geliked werden und somit andere inspirieren sich auch für die gute Sache zu engagieren. Zusätzlich kann man neuerdings anderen auf bgood coins zukommen lassen um seine Anerkennung über deren absolvierte Aufgaben auszudrücken.

Greenpeace

Zur Zeit tummeln sich auf bgood ca. 2000 aktive User, die vorwiegend aus dem Raum Wien kommen und zusammen über 3000 erfüllte Aufgaben und über 5000 Freiwilligenstunden absolviert haben. Zu den Partnerunternehmen und Non-Profit Organisationen, die sich beteiligen, zählen unter anderem Sonnentor, RITA bringts, Holmes Place, Wald&WieseGreenpeace und Rote Nasen Clowndoctors. Der nächste Schritt ist es natürlich die Botschaft in die Welt hinauszutragen und internationaler zu werden: ein Vertragspartner aus Australien konnte schon gewonnen werden, mit einem aus Spanien ist man in Verhandlung. Auch eine App ist gerade in Entwicklung, damit die User auch unterwegs ihre Aufgaben erledigen können (was übrigens jetzt auch schon über die mobile Website möglich ist). Ebenfalls wird gerade an einer Lösung gearbeitet, mit der man seine good.coins für bestimmte Projekte spenden kann, um so noch mehr Gutes zu tun.

Alles in allem eine tolle Sache, die man auf jeden Fall unterstützen sollte! Man kann den Machern von bgood nur das Beste und viel Erfolg für die Zukunft wünschen!

offizielle Website von bgood

bgood auf Facebook

Partner werden bei bgood

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