Survive the Alpha! – Teil 2

Nachdem wir im letzten Teil in die kalte Einöde von The Long Dark und den dichten Wald von The Forest entführt wurden, geht es heute auf tropische Inseln und außerirdische Wasserplaneten. Die Early Access Survival Spiele, die zur Zeit auf dem Markt sind, erfreuen sich immer größer werdender Beliebtheit.

Stranded Deep

Wieder einmal befinden wir uns in einem Flugzeug, es könnte alles so schön sein, wir mixen uns erstmal gemütlich einen leckeren Martini, doch sobald wir wieder Platz genommen haben passiert das Unvermeidliche: Das Flugzeug stürzt ab! Naja irgendwie müssen wir ja in die Abgeschiedenheit des Survivals hinkommen. Wir befreien uns aus dem Wrack tauchen auf und halten instinktiv Ausschau nach dem Leuchtturm aus Bioshock. Dann entschließen wir uns aber doch ins Rettungsgummiboot zu steigen und los geht das Abenteuer! Auf den ersten Blick scheint alles wie ein Traum: einsame tropische Inseln, Palmen und Kokosnüsse… hier möchte man doch leben. Wer schon mal die Folge von Bear Grylls, ausgesetzt auf einer einsamen Insel, gesehen hat weiß, dass das alles andere als idyllisch ist. Hier geht es ums beinharte ÜBERleben! Das Grundschema ist ähnlich wie bei anderen Survival Spielen: Man braucht Wasser (In Form von Kokosmilch), Nahrung (in Form von Kokosnüssen, Krabben oder selbst gefangenen Fischen), Feuerholz und natürlich einen Unterschlupf. Dafür baut man sich wieder jede Menge Werkzeuge, taucht unzählige Schiffswracks ab und schippert mit seinem kleinen Gummiboot oder selbstgebauten Floss von einem Atoll zum nächsten. Aber Vorsicht vor den angriffslustigen Haien, die um einen herumschwimmen und ein bisschen knabbern wollen! Und was auch zum Problem werden kann, sind plötzlich einsetzende Regengüsse oder Nebelbänke, während man auf offener See unterwegs ist. Dann kann man nämlich ganz schnell die Orientierung verlieren und tatsächlich irgendwo stranden. Desweiteren hat man noch die Möglichkeit krank zu werden, sich zu vergiften, zu verbluten oder sich diverse Körperteile zu brechen. Ein hinzukommendes Handicap ist das extrem kleine Inventar: man hat zur Zeit nämlich nur 8 Slots, in die je 4 Stücke passen, frei, ws sich jedoch mit Hilfe von Mods erweitern lässt.

Offizielle Seite

Stranded Deep Wiki

Subnautica

Das Inventar ist im Vergleich zu Stranded Deep erfreulich groß, man kann sich sogar Kisten bauen – was für ein Luxus! Auf der anderen Seite ist man unter Wasser jeder Menge gefährlich Fische und Ungeheuer ausgesetzt, vor denen man sich in Acht nehmen muss. Man taucht den Meeresboden ab, jagt außerirdische Fische und sammeln Materialien ein, um in einem 3D Drucker – genannt Fabricator – Sachen herzustellen, mit denen man seine Überlebenschancen steigert. So kann man zum Beispiel die Luft in seinen Atemtanks erhöhen oder sich Flossen basteln, um sich unter Wasser schnell fortbewegen zu können. Die Umgebung ist wirklich sehr schön und abwechslungsreich gestaltet, exotische Pflanzen und Tiere gibts es überall zu entdecken, man findet Gegenden mit Seegras, Felsformationen oder unterirdische Höhlen, die es zu erforschen gilt, welche jedoch auch von angriffslustigen Fischen bewohnt sein können. Aber auch Vulkane unter Wasser oder giftige Stacheln können einem Schaden zufügen. Um den etwas entgegen zu wirken sollte man darauf hinarbeiten ein eigenes U-Boot zu bauen und um späteren Verlauf die neu hinzugefügte Unterwasserstation, bei deren Konstruktion man aber auch immer den Wasserdruck, den sie standhalten muss, im Auge behalten sollte. Abseits dessen kann man sich mit Luken, Leitern, T-Stücke, L-Stücke, Kreuz-Stücke und Fenster in der Gestaltung kreativ austoben und herumprobieren. Da das Spiel erst Ende letzten Jahres erschienen ist, von den hier besprochenen also das jüngste, gibt es noch nicht viel Inhalt sondern vorerst nur die Grundzüge es Gameplays. Es ist zu hoffen, dass in den kommenden Monaten noch viele Neuerungen kommen und die Entwicklung vorangetrieben wird, denn Potential besitzt Subnautica auf jeden Fall!

Offizielle Seite

Subnautica Wiki

Mehr über die Early Access Games The Long Dark und The Forest hier im ersten Teil der Review

Advertisements

Ein Kommentar

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s