Affiliate Marketing für den Blog

Wenn der eigene Blog immer erfolgreicher wird und die Leserschaft weiter wächst überlegen sich viele Blogger, ob es nicht langsam Zeit wird aus dem Hobby einen Beruf zu machen und mit dem Bloggen Geld zu verdienen. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten, sei es nun durch Kooperationen mit PR-Agenturen, bezahlten Beiträgen oder eben mit Affiliate Marketing. Was man darunter versteht und wie man das für seinen eigene Blog nützen kann, könnt ihr im folgenden Beitrag lesen.

Affiliate Marketing

(c) joshmacdonald.net Quelle

Was ist Affiliate Marketing?

Eigentlich ist die ganze Sache recht simpel: Man erwähnt oder bewirbt auf seinem Blog ein bestimmtes Produkt und wenn die LeserInnen durch den Klick auf einen bestimmten Link das Produkt kaufen, bekommt man einen Anteil davon, sozusagen ein Provision also. Die Höhe des Betrags kann dabei ganz unterschiedlich ausfallen, zum Beispiel ein fester Prozentsatz oder ein fixer Betrag. Beliebt sind dabei Produkttest oder Reviews von Büchern, etc. Das bekannteste Partnerprogramm bietet wohl Amazon, aber im Grunde kann man mit jedem Unternehmen eine Kooperation eingehen. Der große Vorteil an der Sache ist, das für die LeserInnen kein Nachteil entsteht, denn es steht ihnen ja frei, ob sie auf den Link klicken und dort etwas kaufen oder nicht. Im besten Fall erleichtert es ihnen vielleicht sogar die Kaufentscheidung mehr, als wenn sie nur über Google auf die Verkaufsseite gekommen wären. Damit das aber sowohl für die BloggerInnen als auch für das Publikum funktioniert ist ein ganz entscheidender Punkt wichtig, nämlich das Vertrauen zwischen beiden.

Reichweite und Vertrauen aufbauen

  • Vertrauen: Damit man als BloggerIn mit Affiliate Marketing Geld verdienen kann, ist es wichtig mit seinen LeserInnen eine gewisse Vertrauensbasis aufzubauen, denn wenn der eigene Blog nicht authentisch ist, werden die eingebauten Links wahrscheinlich auch nicht sehr häufig angeklickt werden. Dafür sollte man auf die Kommentare der User reagieren und auch auf anderer Basis mit ihnen kommunizieren.
  • Thema: Die beworbenen Produkte sollten natürlich auch zum Thema des Blogs passen. Wenn man sich aufs Foodbloggen konzentriert, wird es nicht viel Sinn machen, einen Affiliate Link für Elektronik einzubauen und umgekehrt. Man sollte als BloggerIn auch immer bedenken, dass man mit jedem Produkt, das man bewirbt, auch seine eigene Glaubwürdigkeit und seinen Namen hergibt, dementsprechend sollte man sich gut überlegen, welche Produkte man wählt.
  • Reichweite: Affiliate Marketing lohnt sich in den meisten Fällen auch erst dann, wenn man eine gewisse Reichweite mit seinem Blog aufgebaut hat, denn erst dann wird man bei der Provision dafür einen Betrag bekommen, der den ganzen Aufwand auch rechtfertigt.

Was dem Ganzen noch zusätzliche Authentizität verleit, ist wenn man alles mit seinen LeserInnen vorher kommuniziert und die Transparenz wahrt. Es kann also nicht schaden die Leserschaft vorab in einem Blogbeitrag über das zukünftige Vorhaben zu informieren und seine Gründe zu erklären. Damit fühlt sich die Community dann auch nicht überrumpelt oder vor den Kopf gestoßen.

Verschiedene Arten von Affiliate Marketing:

  • Pay per Click: Hier reicht es wenn die LeserInnen einfach auf den Link klicken
  • Pay per Sale: Der User muss nicht nur auf den Link klicken, sondern dann auch das Produkt kaufen, also einen Umsatz generieren.
  • Pay per Lifetime: Dabei bekommt man die Provision, wenn durch den Klick erfolgreich ein Abo oder ähnliches abgeschlossen wurde. Je länger das Abo läuft, desto länger bekommt man auch die Provision.
  • Pay per Lead: Wie der Name schon sagt dreht es sich bei diesem Modell um das Heranführen der KundInnen an ein Produkt. Darunter fallen beispielsweise eine Angebotsanfrage, eine Registrierung oder eine Newsletter-Anmeldung sein.
  • Andere Arten umfassen die Anmeldung bei einem Shop oder Online-Spiel oder die Installation einer Software

Steuern für Affiliates

Sobald man mit seinem Blog Geld verdient verfolgt man auch eine Gewinnerzielungsabsicht, muss also auch ein Gewerbe anmelden und die Einnahmen versteuern. Man sollte diesen Aspekt nicht vernachlässigen oder als unwichtig abtun und sich gegebenenfalls bei den richtigen Stellen informieren!

 

Wie steht ihr zu Affiliate Marketing? Hab ihr das auf eurem Blog schon verwendet oder kommt das für euch nicht in Frage? Wie transparent geht ihr mit dem Thema bei eurer Leserschaft um? Schreibt eure Erfahrungen in die Kommentare!

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2 Kommentare

  1. Hand auf’s Herz: Wir haben vor drei Wochen einen Webcast gestartet, der sich darum dreht, wie man mit Content Geld im Netz machen kann. Da wir gerade erst angefangen haben, haben wir (noch) keine Ahnung.
    Unsere Bedienungsanleitung für den Weg zum Ziel ist (wie könnte es anders sein) das Internet, und damit auch du. 🙂
    Du scheinst dich ganz gut auszukennen. Vielleicht hast du ja Spaß daran, uns einen Tipp zu geben, wer im Affiliate Marketing Bereich für uns interessant sein könnte – als Challenge sozusagen. ^^
    ich schaue mir jetzt erst einmal deinen Twitter-Artikel an.

    Gefällt 1 Person

    1. Vielen Dank! Nun ja Affiliate Marketing loht sich halt erst wirklich wenn man eine relativ große Reichweite erreicht hat und das dauert leider. Aber wenn euch das Thema interessiert, kann ich euch zusätzlich noch eine Blogger Kollegin empfehlen https://iminternetgeldverdienen2016.wordpress.com/ beschäftigt sich auch viel mit diesem Thema! Ich hab euch auf jeden Fall man abonniert und freu mich was ihr in Zukunft so postet!

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