Wie ich zum Bloggen gekommen bin – [Blogparade]

Der heutige Beitrag steht wieder ganz im Zeichen einer Blogparade und wie der Titel schon verrät, dreht sich alles darum, wie ich zum Bloggen gekommen bin. Ins Leben gerufen wurde die Blogparade in diesem Beitrag, dort könnt ihr auch alle TeilnehmerInnen und deren Artikel finden. Also unternehmt mit mir eine Reise in die nicht allzu ferne Vergangenheit.

(c) giphy.com

 Wir schreiben das Jahr 2015:

Was das Bloggen betrifft bin ich ja eigentlich ein Spätzünder, diesen Blog gibt es erst seit Jänner 2015. Aber wie ist es eigentlich dazu gekommen? Nun ja ich war schon immer sehr an digitalen Zeug und neuen Medien interessiert, ich benutze viele soziale Netzwerke und Apps und kenne mich relativ gut mit technischen Sachen aus. Um in diese Richtung mal Nägel mit Köpfen zu machen und mich in diesem Gebiet professionell weiterzubilden, entschied ich mich Anfang 2015 dazu einen mehrwöchigen Kurs im Bereich „Social Media Marketing“ zu machen. Überheblich und selbstverliebt wie ich bin, dachte ich mir: „Ja, das meiste werde ich eh schon kennen, denn ich bin ja ein kleiner Technik-Nerd.“

Erstellung des Blogs und erster Beitrag:

Dem war aber natürlich nicht so und als wir irgendwann zum Thema Webseiten und Blog kamen, meinte mein Trainer immer wieder wie wichtig es auch für ein Unternehmen sein, einen eigenen Blog zu besitzen. Schon allein deswegen um sich in seinem Fachgebiet klar zu positionieren und irgendwann in den Augen anderer einen Expertenstatus zu erhalten. Also meldeten wir uns alle mal bei WordPress an, erstellten uns einen (geheimen) Blog und gingen die wichtigsten Funktionen durch. Am Abend nach den Kurs lies mich die Sache irgendwie nicht los und ich wollte auch mit Beiträgen herumprobieren. So schrieb ich meinen ersten Post „Warum dieser Blog?“ indem es quasi auch darum geht wie alles entstanden ist und dass ich eigentlich gar keine Ahnung hatte, was ich hier eigentlich mache. Thema gabs damals ja auch irgendwie keins.

Zweiter (aber eigentlich erster richtiger) Beitrag:

Zwei Wochen vergingen und wir waren im Kurs mittlerweile schon bei den Messenger Apps angekommen, der „neue, heiße Scheiß“ zu der Zeit war Snapchat, niemand hat kapiert wies funktioniert und wieso man das eigentlich haben muss. Aber das das Thema hatte mein Interesse geweckt, also lud ich mir die App einfach mal runter und probierte herum. Dabei kam die Frage auf, wie man Snapchat denn jetzt unternehmerisch nutzen kann, ähnlich wie Facebook oder Twitter. Also fing ich an ein bisschen im Internet zu recherchiert, wie Firmen in den USA die App verwenden um sich in Szene zu setzen. Um das Gelernte dann auch zu vertiefen, wollte ich als Übung einen Blogbeitrag namens „Snapchat Kampagnen“ drüber schreiben. Zu diesem Zeitpunkt war mein Blog aber noch immer auf privat gestellt, niemand konnte die Beiträge also lesen und ich dachte mir: „Es ist auch irgendwie witzlos jetzt einen Beitrag zu schreiben, den dann eh niemand sieht.“, also entschied ich mich kurzerhand dazu meinen Blog auf öffentlich zu stellen, auch wenn ich trotzdem davon ausging, dass nie jemand meinen Beitrag lesen würde und falls ihn doch jemand finden würde, wäre das auch nicht so schlimm.

Die ersten Erfolge und Stolpersteine:

Am nächsten Tag erzählte ich im Kurs von meinem Beitrag und mein Trainer meinte so: „Aha interessant, zeig mal her, dann schauen wir uns das an.“, und ehe ich mich versah, wurde mein Beitrag von ihm auf Facebook und Twitter geteilt. Und das Verrückte war, es kamen auch wirklich Leute auf meinen Blog um sich das durchzulesen was ich da geschrieben hatte. Das fand ich irgendwie cool und als der Kurs zu Ende ging, nahm ich mir vor auch weiterhin beim Bloggen zu bleiben, aber ohne mir viel Druck zu machen wann ich einen Beitrag veröffentlichen wollte oder nicht. Zuerst passierte das natürlich ohne ein festes Thema zu haben, also schrieb ich über ganz unterschiedliche Sachen wie Games, Serien oder eben Apps. Mit der Zeit kristallisierte sich aber immer mehr heraus, dass ich im Bereich Social Media und Apps bleiben wollte und auch Tipps rund ums Bloggen sollten auf meinem Blog nicht fehlen.

Gegenwart und Zukunft:

Mittlerweile hat sich einiges getan, ich bin in die viel zitierte Blogosphäre eingedrungen, stehe mit anderen BloggerInnen in Kontakt und freue mich über Austausch. Ich nehme an Blogparaden teil, schreibe Gastbeiträge und bin Mitglied in verschiedenen Bloggergruppen. Auch mein Blog ist gewachsen, genauso wie die Anzahl meiner Follower und BesucherInnen – obwohl ich im Vergleich zu den großen Blogs bestimmt noch ein kleiner Fisch bin. Außerdem betreibe ich das Ganze hier in erster Linie noch als Hobby, ich verdiene kein Geld damit und Kooperation gab es auch noch keine. Ich schreibe über Dinge, die mich interessieren und mit denen ich mich beschäftige und lerne so auch stetig etwas dazu. Und solange es mir Spaß macht, sehe ich keinen Grund in Zukunft damit aufzuhören 🙂

Wenn dich das Thema interessiert und du auch erzählen möchtest wie du zum Bloggen gekommen bist, dann nimm doch auch an der Blogparade auf vermögensaufbau-online.de teil! Sie läuft noch bis 31.Oktober 2016! Oder erzähl uns in den Kommentar wie du zum Bloggen gekommen bist.

UPDATE: Verena von www.fossys.de veranstaltet auch eine Blogparade zum Thema „Wie ich zum Bloggen kam. Die Story.“, ihr könnt noch bis 8.Jänner 2017 daran teilnehmen!

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18 Kommentare

  1. Interessant! Ich habe im Rahme der Buchblogger-Montagsfrage vor 3 Wochen einige Leute gesehen, die erst vor einem Jahr angefangen haben – es gibt ständig neue Blogs und ich hoffe, dass sie bestehen bleiben 🙂 Mein Blog existiert seit 4 Jahren, aber es fühlt sich länger an xD

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  2. Hi Babsi,

    schön zu sehen oder besser zu lesen, dass Du dabei geblieben bist beim Bloggen.

    Ich blogge privat seit 2007 und auch wenn es mal zähe Zeiten gab, so bin ich doch froh, dabei geblieben zu sein. Beruflich bin ich der Bloggosphäre seit Anfang Jahr 2016 dabei und stelle fest, dass sich dabei ganz andere Türchen öffnen als bei einer rein privat ausgelegten Bloggerei.

    Es macht Spass und ich freue mich auch immer über Feedback von Lesern – mündlich oder schriftlich. Das ist die Belohnung für die Arbeit! Denn Bloggen ist auch ein bisschen Arbeit, auch wenn es für Aussenstehende so nicht scheinen mag!

    Weitermachen!

    Fussige Grüsse, Jana

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    1. Mit gefällt der Austausch zwischen den Bloggern auch sehr gut und es ist immer interessant, was sich daraus ergibt. Und natürlich freu ich mich auch über jedes Feedback der Leser – ich glaub das ist bei fast jedem Blogger so 😉

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  3. Hallöchen ✌️️,
    Interessanter Beitrag! Ich musste zwischendurch echt schmunzeln, da mir vieles so vertraut vorkam. 😊
    Unseren Blog haben wir erst vor kurzem gegründet und ich muss sagen: es macht echt Spaß. Zu Beginn hätte ich nicht gedacht, dass es doch eine schöne Abwechslung ist, seine Gedanken niederzuschreiben.
    Ich wünsche dir weiterhin viel Spaß beim bloggen 😉
    Liebe Grüße – Johannes

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  4. Hi Liebes 🙂

    Richtig cool mal zu lesen, wie Du überhaupt zum Bloggen gekommen bist! Ich wusste zum Beispiel auch gar nicht, dass Du so einen Social Media Kurs absolviert hast…. 🙂

    Liebe Grüße,
    Laura

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  5. Ich finde es interessant zu erfahren wie andere zu ihrem Blog gekommen sind! Meinen gibt es jetzt seit knapp 3 Monaten und ich bin wirklich noch ein Mini Fisch 😀 Aber wie du, mache ich das aktuell als Hobby. Ich habe Freude am Schreiben und daran politische, kulturelle oder soziale Themen an die Leute zu bringen. Aktuell studiere ich übrigens Onlinekommunikation und mein Blog ist mir hier eine sehr große Hilfe, da ich somit schon mal ein Medium nutze 😀
    Ich habe gerade einen Beitrag über Soziale Medien und die Privatsphäre geschrieben und würde mich freuen wenn du mal vorbei schauen würdest und vielleicht einen Kommentar da lässt 🙂 -> zählt alles in meine Note mit ein 😉

    https://totalmindless.wordpress.com/2016/11/07/twitter-instagram-hashtags-und-co/

    Danke und liebe Grüße
    Simone

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  6. Liebe Babsi,

    wirklich interessant zu lesen, wie du zum Bloggen gekommen bist. Ganz anders als bei mir. Ich habe vor meinem eigenen Blog schon für andere Online-Medien geschrieben und wollte dann irgendwann einfach mal was eigenes machen. Wenn es dich interessiert, die ganze Geschichte kannst du bei mir auf dem Blog nachlesen. Dort habe ich nämlich letztes Jahr eine 4-teilige Reihe über das Bloggen geschrieben. Die Beiträge findest du hier: http://maryloves.de/tag/das-leben-und-das-bloggen/

    Liebe Grüße,
    Maria 🙂

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  7. Es ist immer interessant zu lesen, wie jemand zum Bloggen gekommen ist. Deinen Weg höre ich zum ersten Mal, ist aber irgendwie cool. Ich habe am Anfang auch Snapchat nicht verstanden, habe mich dann eingearbeitet und es sogar in meiner Bachelorarbeit eingebunden. Ich bin zum Bloggen gekommen, weil ich was kreatives als Ausgleich zu meinem Job brauchte. Selbst als ich 2012 angefangen habe, war ich schon spät dran. Hab zuerst nur für Freunde gebloggt, bis ich entdeckt habe, dass es da draußen ja eine riesige Blogger Gemeinschaft gibt …
    LG Myriam

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